Breslau oder auf polnisch übersetzt Wroclaw, ist die Hauptstadt von Niederschlesien. Es ist ebenso eine der ältesten und schönsten Städte Polens, mit vielen Sehenswürdigkeiten und reicher Geschichte. Direkt an der Oder, zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen liegt Breslau. Zu der Stadt gehören 12 Inseln, die hier wunderbare und malerische Landschaften schaffen. In Breslau findet man rund 112 Brücken, deswegen wird die Stadt öfters Venedig Polens genannt.
Wer einen Breslau Urlaub machen möchte, wird bestimmt nicht enttäuscht sein, denn die Stadt bietet sehr viele interessante Sehenswürdigkeiten und touristischen Attraktionen an. Hier findet man unter anderem das wunderbarste gotische Gebäude aus ganz Mitteleuropa, ein Universität aus dem 17. Jh. mit einer der größten Barocksäle Polens und einen Botanischen Garten mit zahlreichen Blumenexponaten sowie dem größten Kaktus in Polen. Jedoch die größte Sehenswürdigkeit dieser Stadt ist bestimmt das Raclawicka Panorama – ein Rundgemälde, 120m lang und 15m groß, das die Schlacht bei Raclawice aus dem 4. April 1794 darstellt.
Falls man gerade Lust auf ein bisschen Kultur bekommen hat, kann sich wunderbar in der Philharmonie, dem Musiktheater oder in der Oper entspannen. Und für bunten und interessanten Night Life in der Stadt sorgen zahlreiche Clubs, Pubs und Bars wo sich unter anderem viele Studenten treffen. Für Musik-Fans ist das internationale Festival „Wratislawia Cantas“ das größte Highlights im Sommer.
Und für diejenigen, die sich für eine Stadtbesichtigung entschieden haben, bietet die Altstadtpromenade am meistens Sehenswertes. Vor dem Denkmal von Papst Johannes XXIII. beginnen, führt die Route Oderufer entlang, über Bohaterow Getta Platz bis zur Ruska Straße. Das Denkmal von dem Papst wurde im 1968 aufgestellt als Symbol und Erinnerung, dass nach dem Zweiten Weltkrieg der Papst Johannes XXIII. die polnische Kirchenverwaltung anerkannt hat. Die Route führt zu der Stiftskirche aus dem 14. Jh, die ab dem 19. Jh. die Polnische Kirche genannt wurde. Hier steht auf dem Platz die Statue des heiliges Johann Nepomuks, die aus dem Jahr 1732 kommt. Entlang der Katedralna Straße kommt man zum St. Johann Dom. In der Nähe befindet sich das alte Präpositur-Palais, was heute der Sitz des Bischofs von dem Erzdiözese Breslau ist. Alle die Gebäuden zeigen prächtig den Renaissance-Stil, der wunderbar mit Romantik in den Bischofsgärten an der Oder verbunden wird. Beide schöne Architekturen zeigt hier am besten der Dom, der aus dem 14. Jh. kommt. Für eine kurze Pause eignet sich am besten der Botanischen Garten, mit seinen wunderschönen Blumen. In dem Naturmuseum, das im Jahr 1811 gegründet wurde, kann man unter anderem einen Walskelett bewundern. Nach der Pause geht es Oderufer entlang weiter. Auf der Mlynska Insel findet man eine Maria-Mühle, die mehr als 600 Jahre alt ist. Weiter Richtung Süden kommt man zu der Universitätsbibliothek, der orthodoxen Kirche und der Annenkirche. Wenn man schon die Aussichtsplattform Wzgorze Polskie erreicht hat, kann von hier die wunderschöne Panorama über den Dom und Sandinsel bewundern. Auf dem Platz vor dem Hügel findet man das berühmte Nationalmusem mit Raclawicka Panorama – ein Gemälde aus dem Jahr 1946. Weiter Richtung Westen auf dem Slowacki Platz kann man unter anderem das Architekturmusem und das Museum für Post- und Fernmeldewesen besuchen. Das Gebäude von der Universität Wroclaw ist ebenso interessant, wo man unter anderem die barocke Leopoldinum-Aula, den Mathematischen Turm und den Rektoren-Korridor besuchen kann. Hier wurde ein Gedenktafel eingerichtet mit den Namen der Breslauer Professoren der Lemberg Universität, die 1941 ermordet wurden.
Weiter entlang Odrzanska und Kielbasnicza Straße kommt man zu der St. Elisabeth Basilika mit dem 91m hohen Turm. Wenn man die 365 Stufen überwindet, bekommt die einmalige und wunderbare Stadtpanorama zu sehen. St. Dorota Straße entlang kommt man zu der St. Stanislawus, St. Dorothea und St. Wenzels Kirche. Es ist ein schönes gotisches Gebäude, das am Anfang des 18. Jh. gebaut wurde.
Jeder Tourist, der nach Breslau kommt, muss unbedingt das Monopol-Gebäude besuchen. Es ist das älteste Warenhaus in Polen und gilt als Wahrzeichen von Breslau, die ebenso eine von den ältesten Handelsstädten ist.
Auf dem Hintermarkt steht die Maria-Magdalena-Kirche, die während des Zweites Weltkriegs weitgehend zerstört wurde. Heute finden hier wunderbare Konzerte des Oratorium-Kantante-Festivals Wratislavia Cantans statt.
Die Ruska Straße lädt jeden auf kleine Pause mit Kaffee oder Bier ein. Man findet hier sehr viele Restaurants und Bars sowie Gasthäuser, wo man sich nach der Stadtbesichtigung ein bisschen erholen kann. Ein gutes Essen ist das Wahrzeichen von der Ruska Straße. Falls man noch genug Kraft oder Lust hat, kann noch in der Nähe das neue Rathaus besuchen oder Einkaufen gehen.